Unabhängiger und sicherer leben im Smart Home


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„Smart Home“ oder auch zu deutsch „Intelligentes Wohnen“ liegt im Trend. Mehr und mehr Menschen interessieren sich für technische Lösungen, die viele Abläufe im Haushalt vollautomatisiert oder mit elektronischer Unterstützung regeln. Und so war auch auf der Internationalen Funkausstellung 2016 eines der Schwerpunktthemen  das Thema „Smart Home“. Vielleicht waren Sie ja auch selbst dort, um sich Beispiele vorführen zu lassen, wie Ihr Leben durch elektronische Zusatzausstattungen komfortabler werden könnte.

Auch eine barrierefreie Wohnungsanpassung bedeutet nicht ausschließlich den Abbau von baulichen Hindernissen, sondern eben auch den Einbau solcher intelligenter Produktlösungen, die Ihr Leben deutlich erleichtern können. Produkt-Lösungen, die jedoch nicht in jedem Baumarkt oder REHA-Center zu finden sind.

Die automatische Herdabschaltung Hertha von Scanvest ist ein Beispiel dafür. Aber auch Lampen, Kleiderstangen und Jalousien lassen sich zum Beispiel allein durch Knopfdruck oder eine deutliche Sprach-Ansage anknipsen und herunterfahren oder die Heizung mit dem Smartphone vom Sofa aus höher drehen.

Für einige Komfort, für andere Notwendigkeit

Was einigen wie unnötiger Luxus vorkommen mag, ermöglicht vielen Menschen nicht nur ein selbstständigeres, sondern auch ein sichereres Leben in ihren eigenen vier Wänden. Vor allem Menschen mit Bewegungseinschränkungen, denen das Bücken, Strecken, Laufen schwerfällt, sind dadurch deutlich weniger auf fremde Unterstützung angewiesen.

Deshalb können auch für Smart Home-Lösungen die Kosten auf Antrag von Ihrer Pflegekasse übernommen werden. Denn seit 2015 zahlt die Pflegekasse schon ab Pflegestufe 0 einen Zuschuss von bis zu 4000 Euro für eine individuelle Anpassung ihres Wohnumfeldes, die Ihre Selbstständigkeit erhöht.

Einige der smarten Hilfsmittel, wie zum Beispiel der schon relativ bekannte Hausnotruf, sind außerdem im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen gelistet, so dass die Kosten dafür teilweise oder vollständig übernommen werden können, auch wenn noch keine Pflegestufe vorliegt.

Die richtige Wahl treffen

Wichtig bei der richtigen Auswahl aus einer wachsenden Produktpalette ist natürlich immer auch die Benutzerfreundlichkeit. Das beste elektronische System ist sinnlos, wenn die Person, die es benötigt, nicht bedienen kann.

Was viele nicht wissen: Ihr Fachbetrieb für Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen / Barrierefreies Bauen kann Sie nicht nur beraten, welche dieser intelligenten Lösungen für Sie persönlich sinnvoll sind, sondern diese dann auch direkt für Sie in Ihrer Wohnung installieren und warten.

Hier finden Sie in jedem Falle schon einmal allgemeine Infos zu Kostenträgern bei Wohnungsanpassungen.

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