Rampensysteme – deutlich vielseitiger, als man denkt


Mobile Rampensysteme verbessern auch die Zugänglichkeit von Gewerberäumen Foto: DOC-DARMER

Der Sommer ist die Zeit der gemeinsamen Ausflüge, der Straßencafé-Besuche, die Zeit für Erholung auf dem Balkon oder im eigenen Garten. Stufen, Treppen und Absätze, die man mit Rollstuhl oder Rollator nicht alleine überwinden kann, hindern jedoch viele Menschen (sowie ihre Freunde und Angehörigen gleich mit) daran, diese Zeit auch wirklich unbeschwert genießen zu können.

Aber auch Eltern mit kleinen Kindern erleben tagtäglich, wie beschwerlich der Alltag durch Hürden wird, die mit einem Kinderwagen nur schwer alleine zu überwinden sind. Rampen sind in diesem Fall geeignete Helfer, Hürden ganz leicht abzubauen, das Lebensumfeld barrierefrei zu gestalten und damit die Lebensqualität für viele Menschen deutlich zu erhöhen.

Vor allem bei älteren Menschen lohnt es sich in jedem Fall immer auch schon vorbeugend Lösungen zur sicheren Überwindung von Schwellen und Treppen im eigenen Haushalt einzurichten.

Die Zahl von Personen, die sich wegen eines Sturzes behandeln lassen müssen, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Und nicht selten ist solch ein Sturz dabei der Einstieg in eine Pflegebedürftigkeit, die durch entsprechende Umsicht hätte vermieden werden können.

Die Rampen von heute: mobil, individuell und sofort einsetzbar

Das Wort Barrierefreiheit lässt die meisten zuerst an eines denken: feststehende gebaute Rampen zur Überbrückung von Höhenunterschieden, die einen hohen Flächenbedarf, Aufwand und Kosten bedeuten.

In einigen Fällen kann es durchaus sinnvoll sein, eine feststehende Rampe bauen zu lassen, in anderen jedoch ist es nicht erwünscht oder schlicht nicht notwendig. Und in vielen Fällen, wenn zum Beispiel unvermittelt eine Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, muss einfach eine schnelle Lösung her.

Tatsächlich gibt es mittlerweile eine Vielzahl von individuellen Fertig-Lösungen für Wohnung, Wohnhaus oder auch Gewerberäume, die sofort einsetzbar sind und mit den Kosten in der Regel dabei deutlich unter einer konventionellen baulichen Maßnahme bleiben.

So unterschiedlich die baulichen Anforderungen sind, so unterschiedlich sind auch die Modelle im Angebot. Nicht nur unterschiedliche Höhenunterschiede spielen dabei eine Rolle, sondern auch die Art der Nutzung. Das eine Mal soll zum Beispiel eine Stufe im Außenbereich überwunden werden, das andere Mal die Schwelle zwischen Wohnzimmer und Balkon. Für beide Fälle gibt es unterschiedliche Lösungen.

Mobile Lösungen, wenn es keine baulichen Veränderungen geben soll

Viele Ladengeschäfte, die von Behördenseite keine Genehmigung für eine feststehende Lösung erhalten, nutzen mittlerweile eine mobile Rampe, die nur bei Bedarf mit wenig Aufwand angelegt angelegt werden kann. Alleinstehende dagegen wünschen für ihren Haushalt in der Regel mobile Lösungen, die sie auch ohne Kraftaufwand selbstständig nutzen können.

Rampen, Schwellenbrücken und Auffahrschienen können also nicht nur fest ein- und angebaut werden, sondern auch nur bei Bedarf nutzbar sein ohne in eine vorhandene Baustruktur einzugreifen.

Je nach vorgesehener Nutzung sind einige davon anlegbar, faltbar oder klappbar. Viele davon sind wegen der großen Belastbarkeit und Wetterbeständigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht aus Aluminium gefertigt.

Entscheidend ist in jedem Fall, dass die richtige Steigung gewählt wird. Nur bei einer Steigung unter sechs Prozent können Sie davon ausgehen, dass sie von einem Rollstuhl- oder Rollatorfahrer auch ohne fremde Hilfe sicher überwunden werden kann. Einige Beispielbilder für Rampen, die wir realisiert haben, sehen Sie hier.

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