Kostenträger fördern auch die Anpassung von Küchen


Sagen wir es ruhig, wie es ist: eine neue Küche kostet Geld und dementsprechend spielt
Geld natürlich eine wichtige Rolle, damit aus Wünschen auch Wirklichkeit wird. Und
fehlendes Geld steht nicht selten einer Erfüllung der Wünsche im Weg.

Deshalb die gute Nachricht: auch die Kostenträger haben schon lange erkannt, wie wichtig
es ist, sich ungehindert selbstständig in seiner Küche versorgen zu können. 

Sie fördern daher auch „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“, die eben das bewirken können – also den Umbau einer “normalen” Küche zu einer behinderten- und/oder altersgerechten Küche.

Je nachdem, ob bei Ihnen bereits ein Pflegegrad vorliegt oder ob Sie Ihre Räumlichkeiten
im Hinblick auf später schon jetzt vorbeugend altersgerecht ausstatten wollen, kommen für Sie unterschiedliche Förderungen in Frage, über die wir bereits in der Vergangenheit
berichtet haben. (Hier geht es noch einmal zu dem Beitrag.)

Nur so viel vorab: Menschen mit anerkanntem Pflegebedarf haben einen Anspruch auf
4000€ Zuschuss von der Pflegekasse pro Person. Zwei pflegebedürftige Personen, die
gemeinsam in einer Wohnung leben, können also sogar mit 8000€ Zuschuss für eine neue
Küche rechnen, in der sie selbstständiger und sicherer wirtschaften können.

Das ist doch ein guter Anlass, um eine vielleicht schon länger aufgeschobene
Modernisierung Ihrer alten Einbauküche nun endlich einmal in Angriff zu nehmen – nicht nur was die Optik betrifft, sondern vor allem auch die Funktionalität.

Umbauen statt neu kaufen geht auch

Neben den Schönheitsaspekten ist bei der Neuplanung Ihrer Küche natürlich die Erhöhung Ihrer Selbstständigkeit am wichtigsten. Eine gute Erreichbarkeit von Nutzflächen, Geräten, Geschirr und Vorräten, ausreichende Bewegungsflächen und natürlich auch Ihre Sicherheit sollen dazu maximal gewährleistet werden.

Das Nachrüsten von Auszügen in Schränken zum Beispiel erleichtert den Meisten schon
enorm die Zugänglichkeit zu Töpfen, Tiegeln und Vorräten. Das lästige Bücken und
Krabbeln auf dem Boden, um weiter Entfernteres im Schrank zu erreichen, hat in der Regel damit ein Ende.

Auch ein Herd oder Kühlschrank oder der Inhalt Ihrer Hängeschränke müssen nicht
zwangsläufig nur gebückt beziehungsweise nur auf einem Stuhl erreichbar sein. Alles kann auf Wunsch für Sie höher oder tiefer gesetzt werden, damit Sie es bequem und ohne Gefahren nutzen können.

Und dass man bei der Planung und Umsetzung neben ausreichend Bewegungsfläche auch für die Unterfahrbarkeit von Arbeitsflächen für Rollstuhlfahrer/innen sorgt, versteht sich natürlich von selbst.

Ein Aspekt um Kosten einzusparen, ist: es muss nicht alles komplett neu sein. Die Maße von Einbauküchen sind genormt, so dass man auch bereits vorhandene intakte Schränke weiter nutzen kann.

Ihr Fachbetrieb für Barrierefreies Bauen kann daher – soweit es möglich ist – auch das verwenden, was bereits da ist. Er baut Ihre vorhandene Einbauküche für Sie um und aus und ergänzt sie durch weitere Elemente. Neue Küchenfronten und Arbeitsplatten lassen dann aber Ihre alte Einbauküche in einem ganz neuen Glanz erstrahlen.

Foto: Foto: Klaus Meyer / Meyhome / pixelio.de

Kommentar verfassen